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So wird deine April-Pflanze groß und stark


Das erwartet dich:


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Zwiebelsamen kannst du jetzt direkt in deinen Garten oder auf deinem Balkon anpflanzen. Am besten keimen die Samen bei 15–18 °C. Dann sollten sie nach 21–28 Tagen aufgegangen sein.

Das brauchst du:

  • Universalerde
  • Pflanzentöpfe (mind. 15 cm tief)

Anpflanzen

Freiland: Dein Samenpapier zerreißt du in Schnipsel und legst sie im Abstand von 5 cm in 1–2 cm tiefe Rillen. Wenn du mehrere Reihen planst, sollten diese zueinander 50 cm Abstand haben. Die Papierschnipsel befeuchtest du vorsichtig, bevor du die Rillen wieder mit Erde auffüllst. Die Erde drückst du vorsichtig an.

Topf: Wenn du die Zwiebeln lieber in einen Topf pflanzen möchtest, dann sollte dieser etwa 15 cm tief sein. Achte darauf, die Erde darin nicht zu sehr zu durchnässen oder festzudrücken, sodass die Wurzeln schön in die Tiefe wachsen können. Ansonsten gilt auch hier: Papierschnipsel befeuchten, Samen mit Erde bedecken und diese leicht andrücken. Der Abstand zwischen den Samen sollte 5 cm betragen.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Samen 1–2 cm mit Erde bedecken
  • Keimtemperatur: 15–18 °C
  • Keimdauer: 21–28 Tage
  • Erde: Universal
  • Vereinzeln: Sobald sich nach den grasähnlichen Keimblättern die ersten Blattröhren entwickelt haben (nur bei zu geringem Pflanzabstand nötig).
  • Ernte: August–September

Standort

  • Sandig-lehmiger Boden (Blumentopf: Universalerde)
  • Lehmhaltigen Boden auflockern und mit reifem Kompost oder Bio-Dünger anreichern
  • Sonnig und windig
  • Im selben Beet dürfen in den letzten 5 Jahren weder Zwiebeln noch Lauch angebaut worden sein

Beetnachbarn:

Gut: Dill, Erdbeere, Gurke, Karotte, Kohlrabi, Kopfsalat, Tomate, Zucchini

Schlecht: Bohne, Erbse, Kohl, Radieschen


Vereinzeln

Wenn du den Pflanzabstand von 5 cm zwischen den einzelnen Samen nicht einhalten konntest, musst du die Pflänzchen vereinzeln, sobald sich nach den grasähnlichen Keimblättern die ersten Blattröhren entwickelt haben.

Dazu hebst du die jeweils schwächeren Zwiebeln vorsichtig mit einem Pikierstab heraus. Du kannst dann versuchen, sie woanders wieder einzupflanzen. Stich mit einem Bleistift ein neues Pflanzloch für die Keimlinge, setze sie vorsichtig ein, lass etwas Erde in das Loch rieseln und gieße alles an.


Pflege

  • Bis zur Keimung durch vorsichtiges Gießen feucht halten
  • Danach erst bei Trockenheit gießen; Zwiebeln benötigen wenig Wasser und mögen keine Staunässe.
  • Wenn das Laub zu welken beginnt, nicht weitergießen --> die Ernte steht kurz bevor
  • Boden unkrautfrei halten
  • Knospen regelmäßig entfernen
  • Von Zeit zu Zeit Erde rund um die Zwiebeln etwas auflockern
  • Keine Extra-Düngung notwendig

Krankheiten und Schädlinge

  • Falscher Mehltau: befallene Pflanzen sofort entfernen und im Restmüll entsorgen
  • Möhren als Beetnachbarn und Kulturschutznetze schützen vor der Zwiebelfliege

Ernte

  • Warten, bis das Laub fast ganz vertrocknet ist und umknickt
  • Die Zwiebeln am Laub an einem sonnigen Tag bei trockenem Boden aus der Erde ziehen.
  • Erdreste aus den Wurzeln und lose Schalen entfernen, dann die Zwiebeln zehn Tage mit Laub auf dem Beet liegen lassen. So kann die äußere Haut trocknen und die Zwiebeln werden länger haltbar.
  • Du kannst das Zwiebelgrün abschneiden und zum Kochen verwenden.

Lagern

  • Laub entfernen und die Zwiebeln an einem trockenen, luftigen und dunklen Ort lagern, am besten in Körben oder offenen Papiertüten. So halten sie bis Januar.
  • Am Anfang täglich wenden.
  • Zwiebeln gehören nicht in den Kühlschrank.
  • Nicht neben Kartoffeln lagern.

Genießen

Die geschmacksintensiven Zwiebeln schmecken sowohl roh als auch gebraten richtig gut. Wer will, kann aus den Röhren Zwiebelzöpfe flechten und aufhängen.

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