Pflanzenpost - unser online Magazin zu deinem Kalender

So wird deine Juni-Pflanze groß und stark


Das erwartet dich:


Starten

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Keimtemperatur: 15–20 °C
  • Saattiefe: 1 cm
  • Keimdauer: 8–15 Tage
  • Finaler Abstand der Blumen: 30 cm im Freiland, im Topf auch etwas enger möglich

Sommerzeit ist Blumenzeit! Im Juni lockt die Sonne Menschen und Insekten in den Garten und auf den Balkon und bringt die Blumen zum Strahlen. Eine der schönsten ist dabei die Ringelblume: Sie leuchtet in allen Gelb-, Orange- und Goldtönen, schenkt den Bienen Nektar und hält Boden und Menschen gesund. Von April bis Juni kannst du sie ansäen.


Ansäen

Das brauchst du:

  • Topfkultur: einen möglichst großen Topf, Durchmesser 30 cm; Ringelblumen dürfen nicht zu nah beieinanderstehen, sonst können sie nicht wachsen; bei zu enger Aussaat pikieren möglich
  • Freiland: kein besonderer Anspruch an den Boden
  • Ballbrause/Sprühflasche/Gießkanne

Das Papier reißt du in Schnipsel mit jeweils einem großen Samen und steckst diese 1 cm tief in den Boden bzw. in einen Topf mit Blumenerde. Dann hältst du alles gut feucht und schon bald zeigen sich die ersten zarten Keimlinge.

Stehen deine Ringelblumen zu nah beieinander, kannst du sie pikieren.


Standort

Die Ringelblume (auch Goldblume oder Regenblume genannt) wächst fast überall und kann 25–50 cm hoch werden. Als echte Bauerngartenblume hat die Ringelblume keinen besonderen Anspruch an den Boden und wächst fast überall. Am besten gedeiht sie in einer sonnigen Lage. Mithilfe von Licht bildet sie die meisten ätherischen Öle und Wirkstoffe.

Ringelblumen sind nicht nur schön, sondern auch nützlich: Sie halten den Boden frei von Nematoden. Die Wurzelälchen knabbern gerne die Wurzeln von deinem Gemüse an. Die Ringelblume vertreibt diese Plagegeister.


Pflege

Eigentlich ist die goldgelbe Blume glücklich, wenn sie einfach wachsen darf. Im Freiland musst du dich nicht um sie kümmern; sie sät sich auch gern selbst aus und kommt im nächsten Jahr wieder, wenn es ihr in deinem Garten gefällt.

Hast du sie zu dicht oder an einem sehr dunklen Ort gepflanzt, kann es sein, dass die Ringelblumen von Läusen oder Mehltau befallen werden – achte also auf genügend Abstand zwischen den Pflanzen.

Im Topf gießt du deine Blumen regelmäßig, damit sie nicht verdursten.

Heilpflanze-ringelblume
Die Ringelblume trägt ihren Beinamen "Goldblume" zurecht. Steht Regen an, öffnet sie sich erst gar nicht – deswegen passt auch der Name "Regenblume" zu ihr. 

Ernte

Junge Blätter und Blütenblättchen machen sich gut in Salaten und verleihen ihnen etwas mehr Würze.


Lagern

Bei der Ringelblume handelt es sich um eine uralte Heilpflanze. Deswegen tust du dir selbst etwas Gutes, wenn du die Blüten trocknest (an einem sonnigen Tag, damit sie gut abtrocknen können und nicht schimmeln). Dazu gibst du entweder die ganzen Blütenköpfe oder die einzelnen Blütenblätter auf ein Geschirrtuch, das du auf einen Gitterrost legst. So ausgebreitet, lässt du dieses an einem luftigen, warmen und dunklen Ort stehen. Sind die Blüten nach ca. 2 Wochen getrocknet, verpackst du sie in luftdichte Behälter und lagerst sie kühl und dunkel.


Heilwirkung

Die getrockneten Ringelblumenblüten kannst du für Tee verwenden. Dieser wirkt blutreinigend und krampflösend, was vor allem bei Menstruationsbeschwerden hilft.

Ein wahres Wunder bewirkt die hübsche Blume in Salbenform: Wunden, Entzündungen und Quetschungen heilen viel schneller, wenn du regelmäßig Ringelblumensalbe aufträgst.

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Ein Tee aus Ringelblumen hilft vor allem bei Menstruationsbeschwerden.

Genießen

Hübsch sieht die Ringelblume nicht nur im Garten aus, sondern auch in der Vase. Du kannst sie einfach abschneiden und in ein Gefäß mit Wasser stellen. So holst du dir auch für die Nacht eine blumige Sonne ins Zimmer.

Am längsten jedoch hast du natürlich was von der leuchtenden Pracht, wenn du die Ringelblumen einfach so lange blühen lässt, wie sie eben können – manche schaffen es sogar, bis in den November hinein zu überleben.

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