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So wird deine Januar-Pflanze groß und stark


Das erwartet dich:


Kurzanleitung zum Ausdrucken

Du möchtest die wichtigsten Infos zur Aussaat von deiner Endivie im DIN-A4-Format mit in den Garten nehmen? Kein Problem! Druck’ dir einfach unsere Kurzanleitung aus:


Starten

Du kannst deine Endiviensamen jederzeit drinnen im Topf aussäen. Ein bisschen technische Unterstützung kann dabei allerdings nicht schaden.  Mit einer speziellen Pflanzenlampe gehst du sicher, dass sie auch in der dunklen Jahreszeit genügend Licht bekommen - und groß und stark werden. So kannst du auch jetzt schon gute Ergebnisse erzielen.

Wundere dich aber nicht, wenn deine Pflänzchen im Winter nicht ganz so schnell wachsen! Wenn du sie direkt ins Freiland säen möchtest, musst du ein bisschen Geduld haben und bis zum Frühling warten.

Das brauchst du:

  • Minigewächshaus / Anzuchtgefäße
  • Anzuchterde
  • Gemüseerde
  • Töpfe
  • Pikierstab / Löffel

Vorkultur

Im Januar ist es den Endiviensamen draußen noch zu kalt. Deshalb musst du sie drinnen auf deiner Fensterbank vorkultivieren. Am besten eignet sich dafür ein Minigewächshaus.

Du kannst dir aber auch selbst ein Anzuchtgefäß bauen, zum Beispiel aus alten Milchkartons. Wie das geht zeigen wir dir auf unserem Blog.

Deine Anzuchtschalen musst du bis zur Keimung auf jeden Fall mit einer durchsichtigen Folie oder einer Glasscheibe bedecken, so bleibt die Erde gleichmäßig feucht.

Denke daran, die Erde alle ein bis zwei Tage mit einer Sprühflasche zu befeuchten, denn sie darf auf keinen Fall austrocknen! Vermeide dabei unbedingt auch Nässe - sonst könnte Schimmel deinen Keimlingen das Leben schwer machen.

Was du alles zur Vorkultur wissen musst, haben wir dir in dieses Video gepackt - und auf unserem Blog aufgeschrieben.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Samen nur andrücken
  • Keimtemperatur: 16–20°C – höhere Temperaturen können die Keimung verhindern
  • Keimdauer: 14–21 Tage
  • Erde: Anzuchterde
  • Größerer Topf: sobald sich das erste Blattpaar gebildet hat


Pikieren

Sobald sich das erste richtige, dunkelgrüne Blattpaar nach den zarten Keimblättern gebildet hat, ist es den Sämlingen zu eng in ihren Töpfen. Deshalb musst du sie in einen größeren setzen. In unserem Video und auf unserem Blog zeigen wir dir, wie das geht.

Dabei sollte der Topf einen Durchmesser von mindestens 11 Zentimetern haben. Falls du deinen Salat später nicht in ein Beet umsetzen willst, solltest du gleich einen größeren Kübel mit einem Durchmesser von mindestens 20 Zentimetern wählen.

Achte bei den Töpfen unbedingt auch ein Drainageloch, damit sich keine Staunässe bilden kann!

Im April darfst du deine Pflänzchen nach draußen setzen. Wenn du magst, kannst du sie gleich in ihrem Topf lassen, sie fühlen sich aber auch im Beet wohl.

Damit sie eine schöne Rosette bilden können, achte auf einen Abstand von 30 Zentimetern. Pflanze sie nicht tiefer als in den Töpfen. Sonst berühren später die Blätter den Boden und dann könnten sie schimmeln.


Standort

  • sonnig
  • windgeschützt
  • Salaterde
  • Beet so früh wie möglich mit reifem Kompost oder Dünger anreichern, Bio-veganen Dünger findest du beispielsweise in unserem Shop.

Beetnachbarn:

  • gut: Bohne, Karotte, Kohlgewächse, Lauch
  • schlecht: Chicorée, Radicchio, Sellerie

Nach der Endivie solltest du drei Jahre lang keine Pflanzen aus der Familie der Korbblütler im selben Beet anbauen. Du könntest dort beispielsweise Bohnen, Kartoffeln, Möhren oder Porree anbauen.


Pflege

  • Entferne regelmäßig das Unkraut: Dafür kannst du die Erde hacken oder mit Mulch bedecken.
  • Anfangs musst du regelmäßig gießen, sobald du die ersten Blattrosetten sehen kannst, solltest du die Wassermenge reduzieren.

Diese Endiviensorte ist selbstbleichend: An die inneren Blätter kommt keine Sonne. Das bedeutet, dass diese Blätter viel angenehmer und nicht so bitter schmecken.

Krankheiten:

  • Damit Schnecken deine Endivie nicht anknabbern, kannst du beispielsweise einen Schneckenzaun bauen – oder du sammelst die Schnecken regelmäßig ein.
  • Blattläuse kannst du mit Seifenlauge bekämpfen. Ein Kulturnetz hilft, einen Befall zu verhindern.
  • Fäulnis kannst du verhindern, wenn du darauf achtest, dass sich keine Staunässe bildet.

Ernte

Am besten erntest du an einem trockenen Tag. Ziehe den Salatkopf einfach mit der Wurzel aus dem Boden. Den Strunk schneidest du dann mit einem scharfen Messer ab.


Genießen

Nach der Ernte solltest du die Blätter gründlich waschen und faulige entfernen.

Wenn du aus deiner Ernte einen Salat zubereiten möchtest, schneidest du die Blätter dafür in feine Streifen. Den Salat kannst du mit süßen Früchten wie Orangen, Mangos oder Äpfeln auffrischen.

Du kannst die Endivie nicht nur roh als Salat essen, sondern auch wie Spinat oder Mangold warm zubereiten.


Lagern

Falls du die Blätter ein paar Tage aufheben möchtest: Packe sie in ein feuchtes Tuch und lege das Päckchen ins Gemüsefach deines Kühlschranks. So bleibt der Salat ein paar Tage frisch.

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